Beste interne SSD für Videoschnitt und Content Creation 2026: 990 PRO, P310, T705 oder P510 Gen5 — welche für DaVinci / Premiere?

beste ssd videoschnitt 2026 ssd davinci resolve ssd premiere pro nvme ssd cache videoschnitt ssd für content creator samsung 990 pro videoschnitt

Welche interne NVMe-SSD für DaVinci Resolve oder Premiere Pro 2026? Schreibrate nach dem SLC-Cache, TBW, DRAM oder HMB anhand veröffentlichter Tests verglichen, plus das richtige Setup für System, Cache und Medien laut Adobe und Blackmagic.

Die kurze Antwort: Welche SSD für DaVinci Resolve oder Premiere Pro 2026?

Beim Videoschnitt zählt die Geschwindigkeit auf der Verpackung weniger als das, was passiert, wenn der SLC-Cache voll ist: Genau dann werden Footage-Importe und Cache-Renderings langsamer. Wir haben deshalb die in Tests gemessene Dauerschreibleistung, die Haltbarkeit (TBW) und das Vorhandensein von DRAM verglichen.

  • Beste Medien- oder Cache-SSD, wenn dein Mainboard einen PCIe-5.0-Slot hat: Crucial T705, rund 4 GB/s auch nach dem Cache.
  • Beste Wahl für die meisten Creator: Samsung 990 PRO 2 TB, mit DRAM, langlebig, in jedem PCIe-4.0-Slot zu Hause.
  • Der clevere Allrounder: Samsung 990 EVO Plus 2 TB, gleicher Cache wie die 990 PRO, ohne DRAM.
  • Die vernünftige Gen5: Crucial P510, kleiner Cache, aber stabile Schreibraten um 2 GB/s.
  • Nur als Systemlaufwerk: Crucial P310, im Alltag sehr schnell, aber QLC.

Dieser Ratgeber konzentriert sich auf Content Creation. Um eine SSD nach Generation oder Kapazität zu wählen, lies unsere Ratgeber zu PCIe-4.0-SSDs und PCIe-5.0-SSDs.

SSD Schnittstelle NAND / DRAM Gemessener SLC-Cache Schreibrate nach Cache Haltbarkeit (TBW) Empfohlene Rolle
Crucial T705 2 TB PCIe 5.0 TLC / DRAM Etwa 220 GB Etwa 4 GB/s 1.200 TB Medien oder Cache für 4K/6K RAW
Samsung 990 PRO 2 TB PCIe 4.0 TLC / DRAM Etwa 226 bis 240 GB 1,4 bis 1,7 GB/s 1.200 TB Medien oder Cache, für alles
Samsung 990 EVO Plus 2 TB PCIe 4.0 (oder 5.0 x2) TLC / ohne DRAM (HMB) Etwa 226 GB Etwa 1,5 GB/s 1.200 TB Medien, gelegentlich Cache
Crucial P510 1 TB PCIe 5.0 TLC / ohne DRAM (HMB) Etwa 70 GB Etwa 2,1 GB/s (2 TB getestet) 600 TB Cache oder laufende Projekte
Crucial P310 2 TB PCIe 4.0 QLC / ohne DRAM (HMB) Etwa 400 GB Etwa 340 MB/s 440 TB System, Projektarchiv
WD Green SN3000 2 TB PCIe 4.0 QLC / ohne DRAM Etwa 400 GB Etwa 350 MB/s 250 TB Nur Zweitspeicher
Wischen, um mehr zu sehen

So liest du diese Tabelle

Schnittstellen, NAND-Typen und TBW stammen aus den Datenblättern der Hersteller. Cache-Größen und Schreibraten nach dem Cache stammen aus veröffentlichten Tests: Tom’s Hardware (T705, 990 PRO, 990 EVO Plus, P510 2 TB, P310), TechPowerUp und ComputerBase (990 PRO, P510 1 TB) sowie Chimolog / SSD-Tester (SN3000). Gemessen wird auf leeren SSDs: Je voller dein Laufwerk, desto kleiner der dynamische Cache.

Alle Modelle haben 5 Jahre Garantie, außer der WD Green SN3000 (3 Jahre). TBW ist die Datenmenge, die du bis zum Garantieende schreiben darfst: 1.200 TB sind mehr als 650 GB pro Tag über 5 Jahre.

Worauf es bei einer SSD für Videoschnitt wirklich ankommt

SSD M.2 NVMe installé dans le slot M.2 d’une carte mère Klicken zum Vergrößern
  • Schreibrate nach dem SLC-Cache: Eine SSD schreibt zuerst in einen schnellen Bereich (den SLC-Cache) und wird langsamer, sobald er voll ist. 300 GB Footage zu kopieren oder einen Render-Cache zu erzeugen, kann ihn sprengen: Eine QLC-SSD fällt dann auf einige hundert MB/s, eine gute TLC-SSD bleibt über 1,4 GB/s.

Für ein Cache- oder Medienlaufwerk solltest du TLC wählen: QLC schreibt nach vollem Cache langsamer und hat eine niedrigere TBW. Die Unterschiede erklären wir in unserem Ratgeber zu den SSD-Arten.

  • DRAM: Eine SSD mit DRAM hält ihre Zuordnungstabelle in eigenem Speicher und bleibt unter hoher Last konstanter. SSDs ohne DRAM nutzen etwas Arbeitsspeicher des PCs (HMB): sehr gut für System und Projekte, etwas weniger gleichmäßig für einen dauerhaft belasteten Cache.
  • TBW: Ein Cache-Laufwerk wird ständig neu beschrieben. 1.200 TB TBW lassen riesige Reserven, 250 TB deutlich weniger.
  • Kapazität: Eine Stunde 4K-Footage kann je nach Codec mehrere hundert GB belegen. Für ein Medienlaufwerk sind 2 TB ein komfortables Minimum, 4 TB, wenn du viel drehst.

Für große Mengen Footage lohnt auch ein Blick auf unsere Auswahl an 4-TB-SSDs.

Das richtige Setup: eine SSD fürs System, eine für den Cache, eine für Medien

Adobe schreibt es in seinen Speicherempfehlungen für Premiere klar: eine schnelle SSD für Betriebssystem und Programme, eine separate SSD für den Mediencache und eine schnelle NVMe-SSD für die Medien. Wenn du nur zwei Laufwerke hast, rät Adobe, Mediencache und Medien auf dasselbe zu legen. Der Cache gehört auf ein lokales Laufwerk, nie auf ein NAS.

Bei Blackmagic heißt es im Konfigurationsleitfaden von DaVinci Resolve, dass das erste Volume unter Einstellungen > Medienspeicher für Cache-Dateien und Galerie-Standbilder genutzt wird. Es sollte also dein schnelles, immer angeschlossenes Laufwerk sein. Die Medien können dann auf einem oder mehreren anderen Laufwerken liegen.

Setup mit 2 SSDs (am häufigsten)

  • SSD 1: Windows, Programme und Projektbibliothek. 1 TB reicht, eine QLC-SSD wie die P310 genügt.
  • SSD 2: Footage, Cache und Proxys. Hier brauchst du eine langlebige TLC-SSD mit 2 TB oder mehr: 990 PRO, 990 EVO Plus oder T705.

Setup mit 3 SSDs (4K/6K-Schnitt, Multicam)

  • SSD 1: System und Programme.
  • SSD 2: Mediencache, Render-Cache und Proxys auf einer sehr langlebigen SSD (T705, 990 PRO oder P510).
  • SSD 3: Footage und Projekte, 2 oder 4 TB.

In Premiere legst du den Cache unter Einstellungen > Mediencache fest. In Resolve setzt du deine schnelle SSD an die erste Stelle unter Einstellungen > Medienspeicher und wählst dann den Cache-Speicherort in den Projekteinstellungen.

Oberklasse: Crucial T705 oder Samsung 990 PRO

Die Crucial T705 ist die schnellste SSD der Auswahl und vor allem die konstanteste: Nach ihrem rund 220 GB großen Cache schreibt sie laut Tom’s Hardware immer noch mit etwa 4 GB/s. Als Cache-Laufwerk für schweres RAW-Material oder 4K-Multicam ist das ein echter Vorteil. Dafür braucht sie einen an die CPU angebundenen PCIe-5.0-Slot und einen guten Kühler, und sie wird warm.

Die Samsung 990 PRO bleibt die sichere Wahl, wenn dein Mainboard PCIe 4.0 hat: DRAM, TLC-NAND, 1.200 TBW bei 2 TB. Ihre Schwäche ist die Schreibrate nach dem Cache, rund 1,4 GB/s bei Tom’s Hardware und ComputerBase (1,7 GB/s bei TechPowerUp): weniger als die T705, aber für die meisten 4K-Schnitte mehr als genug.

Crucial T705 2 TB PCIe 5.0 NVMe

Die beste SSD der Auswahl für lange Schreibvorgänge: Nach ihrem rund 220 GB großen Cache schreibt sie laut Tom’s Hardware mit etwa 4 GB/s weiter. Ideal als Medien- oder Cache-Laufwerk für 4K/6K RAW, sofern du einen PCIe-5.0-Slot hast.

Vorteile
  • Etwa 4 GB/s nach dem SLC-Cache (Tom’s Hardware)
  • 2 GB LPDDR4-DRAM, 1.200 TBW, 5 Jahre Garantie
  • Bis zu 14.500 / 12.700 MB/s laut Hersteller
Nachteile
  • Wird heiß: Kühler Pflicht
  • In einem PCIe-4.0-Slot für die meisten Schnitte kein Vorteil
FrancePreis in meinem Land prüfen
Samsung 990 PRO 2 TB

Die sichere Wahl mit DRAM für ein PCIe-4.0-Mainboard: TLC-NAND, 1.200 TBW und rund 226 GB Cache, danach laut Tests 1,4 bis 1,7 GB/s.

Vorteile
  • 2 GB LPDDR4-DRAM, TLC-NAND, 1.200 TBW
  • Rund 226 GB Cache, laut Tests 1,4 bis 1,7 GB/s danach
  • Volle Leistung in jedem PCIe-4.0-Slot
Nachteile
  • Langsamer nach dem Cache als die T705
  • Kein Vorteil in einem PCIe-5.0-Slot
FrancePreis in meinem Land prüfen

Mittelklasse: Samsung 990 EVO Plus oder Crucial P510

Die Samsung 990 EVO Plus 2 TB übernimmt den Cache der 990 PRO (rund 226 GB), aber ohne DRAM. Nach dem Cache schreibt sie mit etwa 1,5 GB/s und erholt sich schnell, laut Tom’s Hardware mit einem Dauerzustand nahe 1,8 GB/s. Als Medienlaufwerk ist der Abstand zur 990 PRO gering.

Die Crucial P510 ist eine PCIe-5.0-SSD ohne DRAM. Ihr Cache ist klein (rund 70 GB beim 1-TB-Modell), doch danach bleibt die Schreibrate stabil: 2,1 bis 2,2 GB/s beim von Tom’s Hardware getesteten 2-TB-Modell, bevor sie wieder auf etwa 4 GB/s steigt. Ein gutes Cache-Laufwerk, wenn du einen Gen5-Slot hast, am besten mit 2 TB.

Samsung 990 EVO Plus 2 TB

Der Allrounder ohne DRAM: gleicher Cache wie die 990 PRO, etwa 1,5 GB/s nach dem Cache und 1,8 GB/s im Dauerzustand laut Tom’s Hardware.

Vorteile
  • Gleicher Cache wie die 990 PRO (rund 226 GB)
  • Etwa 1,5 GB/s nach dem Cache, 1,8 GB/s im Dauerzustand (Tom’s Hardware)
  • 1.200 TBW, 5 Jahre Garantie, sparsam
Nachteile
  • Ohne DRAM (HMB)
  • Unter hoher Last weniger konstant als die 990 PRO
FrancePreis in meinem Land prüfen
Crucial P510 1 TB PCIe 5.0 NVMe

Eine sparsame Gen5-SSD ohne DRAM (HMB): kleiner Cache (laut ComputerBase rund 70 GB bei 1 TB), aber beim von Tom’s Hardware getesteten 2-TB-Modell bleiben nach dem Cache etwa 2 GB/s.

Vorteile
  • Ordentliche Schreibrate nach dem Cache für eine SSD ohne DRAM
  • TLC-NAND, 600 TBW bei 1 TB, 5 Jahre Garantie
  • Wird weniger warm als Gen5-Topmodelle
Nachteile
  • Kleiner SLC-Cache
  • 1 TB ist mit 4K-Footage schnell voll
FrancePreis in meinem Land prüfen

Kleines Budget: die Crucial P310 fürs System, nicht für den Cache

Die Crucial P310 ist im Alltag sehr schnell, und ihr rund 400 GB großer Cache schluckt die meisten Kopiervorgänge. Als QLC-SSD fällt sie bei vollem Cache aber auf etwa 340 MB/s, und ihre TBW ist begrenzt (440 TB bei 2 TB). Perfekt für Windows und Programme oder als Archiv fertiger Projekte, weniger für den Render-Cache.

Gleiches gilt für die WD Green SN3000: QLC, ohne DRAM, 250 TBW und 3 Jahre Garantie. Nur als Zweitspeicher.

Crucial P310 1 TB PCIe 4.0 NVMe

Eine gute Basis fürs Systemlaufwerk (Windows + Programme) eines Schnitt-PCs, wenn das Budget in die Medien-SSD fließt.

Vorteile
  • Gutes Systemlaufwerk für kleines Budget
  • Standard-M.2-2280, 5 Jahre Garantie
Nachteile
  • QLC ohne DRAM: nicht als Cache-Laufwerk
  • Knappe Kapazität für Footage
FrancePreis in meinem Land prüfen
Crucial P310 2 TB PCIe 4.0 NVMe

Im Alltag schnell, aber QLC ohne DRAM: Nach dem großen Cache (rund 400 GB) fällt die Schreibrate laut Tom’s Hardware auf etwa 340 MB/s. Gut fürs System oder als Projektarchiv, nicht für ein stark beanspruchtes Cache-Laufwerk.

Vorteile
  • Großer SLC-Cache (rund 400 GB)
  • Sehr schnell beim Start von Windows und Programmen
  • 5 Jahre Garantie
Nachteile
  • QLC: etwa 340 MB/s nach dem Cache
  • Nur 440 TBW bei 2 TB
FrancePreis in meinem Land prüfen

Lohnt sich PCIe 5.0 für den Videoschnitt?

Bei 4K in H.264 oder H.265 bremsen CPU und Grafikkarte lange vor der SSD: Eine gute PCIe-4.0-SSD reicht. PCIe 5.0 wird interessant für schwere Codecs (ProRes, Blackmagic RAW, RED) in 6K/8K, für Multicam und große Caches, vor allem dank der Dauerschreibleistung der T705.

Prüfe auch dein Mainboard: Eine Gen5-SSD funktioniert in einem PCIe-4.0-Slot, aber nur mit Gen4-Tempo. Die Verfügbarkeit all dieser Modelle verfolgst du auf unserer Lagerseite für Speicher.

FAQ

Welche SSD ist die beste für DaVinci Resolve?

Eine langlebige TLC-SSD für Cache und Medien: die Crucial T705, wenn du einen PCIe-5.0-Slot hast, sonst die Samsung 990 PRO 2 TB. Setze sie unter Einstellungen > Medienspeicher an die erste Stelle, damit sie den Cache erhält.

Braucht Premiere Pro eine eigene SSD für den Cache?

Adobe empfiehlt eine separate SSD für den Mediencache. Mit nur zwei Laufwerken legst du Cache und Medien auf dieselbe schnelle SSD und das System auf die andere.

Reicht eine QLC-SSD für den Videoschnitt?

Fürs System oder als Archiv ja. Als Cache-Laufwerk oder für große Importe nein: Ist der SLC-Cache voll, schreibt sie nur noch mit einigen hundert MB/s.

Ist eine SSD ohne DRAM ein Problem?

Nicht als Medienlaufwerk: Die 990 EVO Plus und die P510 schlagen sich gut. Für einen dauerhaft belasteten Cache bleibt ein Modell mit DRAM (990 PRO, T705) konstanter.

Welche Kapazität für 4K-Schnitt?

1 TB fürs System, mindestens 2 TB für Medien und Cache. Wenn du viel in 4K oder RAW drehst, nimm 4 TB (unsere Auswahl an 2-TB-SSDs und unser Ratgeber zu 4-TB-SSDs helfen dir).

Fazit

Für den Schnitt in DaVinci Resolve oder Premiere Pro 2026 trennst du die Rollen: eine einfache SSD fürs System, eine langlebige TLC-SSD für Medien und Cache. Die Samsung 990 PRO 2 TB ist für die meisten PCs die beste Wahl, die Crucial T705 die schnellste bei einem PCIe-5.0-Mainboard, und 990 EVO Plus oder P510 sind gute Kompromisse. Die P310 hat ihren Platz, aber als Systemlaufwerk.